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PV-Aktion 2012 - Ab heute gehts wieder los!
23.4.2012
110,5 Millionen Euro Förderung seit 2007
Heute, Montag, startet die bis zum 30.6.2012 geöffnete Photovoltaik-Förderaktion 2012 des Klima- und Energiefonds für Private. Die Aktion ist mit insgesamt 25,5 Millionen Euro dotiert, was eine Förderung von bis zu 6.800 Anlagen ermöglichen wird. Wie in den Vorjahren garantiert ein zweistufiges und nach Bundesländern gestaffeltes Einreichverfahren den technischen Ablauf. Die Förderung umfasst PV Aufdachanlagen und gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen bis 5 kWp. Neu ist heuer, dass bereits zum Starttermin der Ausschreibung seitens des Antragstellers oder der Antragstellerin ein Auftrag für die Errichtung einer PV Anlage vorliegen muss, der mit dem Förderzuschlag seine Gültigkeit erlangt.
In den Jahren 2008 bis 2011 schüttete der Klima- und Energiefonds insgesamt 85 Millionen Euro Fördergeld für die Errichtung von kleinen Photovoltaik-Anlagen aus. Damit konnte bislang die Errichtung von über 67.000 kW Anlagenleistung bei ca. 14.400 FörderwerberInnen unterstützt werden. Um die via geförderter Photovoltaik erzeugte Strommenge zu veranschaulichen: Ein Elektroauto könnte mit dem geernteten Strom jährlich fast 8.000 mal die Erde umrunden - oder bei 24.500 Haushalten das jährliche Mobilitätsbedürfnis eines Elektrofahrzeugs von 13.000 km bedienen. "Für die Wirtschaft bedeutete das ein Investitionsvolumen von ca. 255 Mio. Euro - damit wurden zahlreiche green jobs geschaffen und erhalten", so Umweltminister Niki Berlakovich. "Durch diese Förderung kann auch jeder Einzelne und jede Einzelne dazu beitragen, dass unser Land unabhängig von fossiler und importierter Energie wird", betont der Umweltminister.
Erfasst sind auch heuer Anlagen bis zur Obergrenze von 5 kWpeak. Für freistehende bzw. Aufdachanlagen gilt die Förderpauschale von 800,- Euro/ kWpeak. Für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen (GIPV) können bis zu 1.000,- Euro/ kWpeak k Förderung abgeholt werden. Eine Beschränkung hinsichtlich der Anlagengröße gibt es nicht. "Wir haben in den letzten Jahren einen ganz klaren Trend fest gestellt: Die österreichischen Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen wollen so viel eigenen Strom wie möglich erzeugen. Denn die durchschnittliche Anlagengröße der geförderten Anlagen liegt bei 4,67 kWpeak, also nur knapp unter der Höchstgrenze", erklärt Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds.
Bundesland Mittelverteilung in Euro
Burgenland: 1.413.900
Kärnten: 1.950.000
Niederösterreich: 6.739.700
Oberösterreich: 4.470.600
Salzburg: 1.461.800
Steiermark: 4.025.700
Tirol: 1.912.300
Vorarlberg: 1.107.300
Wien: 2.418.700
Zwtl.: Der Einreichstart in den Bundesländern:
23.04.2012 ab 18:00 Uhr: Kärnten, Niederösterreich, Vorarlberg 24.04.2012 ab 18:00 Uhr: Oberösterreich, Salzburg, Tirol 25.04.2012 ab 18:00 Uhr: Burgenland, Steiermark, Wien
Einreichungen unter: www.pv2012.at
Rückfragehinweis: Mag. Katja Hoyer presse@klimafonds.gv.at Tel: 01/5850390-23 www.klimafonds.gv.at
SYNERGIO
Für die gesamtheitliche Energiebetrachtung einer ganzen Region wurde ein unmittelbar umsetzbares synergetisches Energiekonzept erstellt, das den größtmöglichen Aufbringungs- und Einsatznutzen für alle Energienutzer, wie private & öffentliche Haushalte, energieintensive Betriebe sowie die Land- und Forstwirtschaft der Region generiert. Mit dem erstellten, später allgemein verfügbaren Software-Tool können in Zukunft hocheffiziente synergetische Modelle für ländliche und städtische Regionen unter Einbeziehung der Umfeldwechselwirkungen erarbeitet werden, wodurch die Konzeption einer bedarfsgerechten und effizienten Energiebereitstellung und -nutzung für Betrach-tungsgebiete mit variierenden Systemgrenzen möglich wird.
SOFTWARE
Synergio-Werkzeug, ein Werkzeug zur ökologisch wirtschaftlichen Analyse von Energie-Technologiekombinationen kostenlos downloadbar.
DOWNLOAD: HIER...
Ziel und Anwendungsfokus der Software
Das Synergio-Werkzeug soll Möglichkeiten der zukünftigen Energieaufbringung/-versorgung für Gemeinden/Städte/Regionen unter Berücksichtigung einer gesamtheitlichen, ressourcen-schonenden und nutzenorientierten konzipierten Technologie-/Maßnahmenwahl aufzeigen.
Hard- und Softwarevorraussetzungen
Das Synergio-Werkzeug basiert auf Microsoft-Excel und ist in zwei Versionen verfügbar:
- Excel 97 / 2003: Datei mit Erweiterung *.xls
- Excel 2007 und darüber: Datei mit Erweiterung *.xlsb
Energieberatung im Energiebüro Münzbach
Energieberatung finden demnächst im Energiebüro in Münzbach statt.
Anmeldungen unter 07264/45 55 21
E-mail: josef.reisinger@energieregion.org
Wir gratulieren dem Siegerprojekt 2010 der "Energiade"
"Landschaftspflegeheu" Fa. Biokompakt: Heizung für Insektenfreunde
Freudestrahlender Gewinner des Abends war Raimund Gerlinger, der mit seiner Waldhausner Firma Biokompakt einen neuartigen Heizkessel entwickelt hat.

(Quelle: Bezriksrundschau Perg)
Paradies für Schmetterlinge
„Landschaftspflegeheu ist ein Produkt, das bei der Pflege von Artenvielfalt angelegt werden. Das Gras wird nur einmal im Jahr geerntet, um den Tieren, besonders den Insekten, Zonen zur Fortpflanzung zu sichern“, erklärt Gerlinger. Da dieses Gras zu grob ist, um es zu verfüttern, entstand die Idee der thermischen Nutzung. „Für Landwirte mit stillgelegten Flächen ist das ideal. So hat man die Möglichkeit, selbst Brennstoff zu erzeugen“, meint Gerlinger.
Der Aufwand, Fortpflanzungsstätten für Schmetterlinge und andere Tiere bereitzustellen, kann sich auf diese Art auch aus wirtschaftlicher Sicht rechnen. Das erste Modell dieser Heizanlage steht bei einem Landwirt im oberen Mühlviertel, der vor rund zwei Jahren mit dem Wunsch nach einer derartigen Anlage zu Gerlinger gekommen war.
„In der zweiten Heizsaison wurden nun zirka 42.000 Kilogramm Heu verheizt. Neben dem Bauernhaus sind auch drei Nachbarn angeschlossen, davon ein Haus mit einer Anschlussleistung von 25 kW und zwei Häuser mit je 16 kW“, erklärt der Preisträger.
Die drei Nachbarhäuser wurden über eine 250 Meter lange Fernwärmeleitung verbunden. „Der Anlagenwirkungsgrad des Mikronetzwerkes beträgt 86 Prozent. Das ist, wenn man die große Entfernung berücksichtigt, ein enorm guter Wert.“ Bevor das Landschaftspflegeheu verbrannt werden kann, wird es zu Briketts gepresst. So ist es leicht dosierbar und verbrennt ordentlich mit guten Emissionswerten. „Die bestehende Anlage wird ständig evaluiert. Die Emissionen sind nicht schlechter als bei einer Hackgutheizung. Leider fehlt für derartige Kleinfeuerungsanlagen die Rechtsgrundlage. Sie sind nicht gern gesehen und nicht gefördert“, wundert sich Gerlinger.
Der Ertrag bei Landschaftspflegeheu liegt pro Hektar laut seinen Angaben bei rund 5000 Kilo. Das bedeutet, dass man mit dem Ertrag eines Hektars Landschaftspflegefläche ein durchschnittliches Einfamilienhaus beheizen kann. „Eine Serienproduktion wäre jederzeit möglich“, hofft Gerlinger auf Interessenten.
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Technische Daten: Zur Anlage
•Kesselnennwärmeleistung:
80 KW, erzeugte Energie: 409 MWh, entspricht 45.000l Heizöl
•Brennstoff: Landschaftspflegeheu, brikettiert auf 60 Millimeter Durchmesser und 3 bis 4 Zentimeter Länge. Der Betrieb mit Hackgut oder Holzpellet wäre weiterhin möglich, falls der Brennstoff „Landschaftspflegeheu“ nicht ausreichen würde.
•Aus einem Kilo Landschaftspflegeheu erzeugt man zirka 4 kWh Wärme. 1 Kilo Landschaftspflegeheu ersetzt somit zirka 0,46 Liter Heizöl. 1 Kilo Holzpellets ersetzt im Vergleich dazu zirka 0,50 Liter Heizöl.
www. http://www.biokompakt.com/de
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Die Jurymitglieder:
• Christian Reisinger, Bezirksobmann Wirtschaftskammer
• Hannes Achleitner, Geschäftsführer Technologiezentrum
• Nikolaus Prinz, Obmann Leader-Region Strudengau
• Kurt Engelmann, Unternehmer
• Roland Voggenberger, Amtsleiter Gemeinde St. Georgen/Gusen
• Martin Lehner, Amtsleiter Gemeinde Allerheiligen
• Ulrike Öhlinger, Redaktionsleiterin Bezirksrundschau Perg
Auflistung der eingereichten Projekte zu "Energiade 2010"

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Pfarrheim Mauthausen/Mag. Thomas Pree
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CO2 Catalog Allerheiligen CO2 Plus Gemeinde
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KLEINWASSERKRAFT für ALLE / Sarmingstein an der Donau
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Kommunales-Energie-Effizienz-Programm „KEEP“ St. Georgen/G
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Manchmal ist der Holzweg auch ein vernünftiger. Pabneukirchen
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Passivhaus, Bmst. Ing. Robert Kitzler
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Pfarrheim Mauthausen Passivhausstandard, Fa. Forstenlechner
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"Landschaftspflegeheu", Fa. Biokompakt Heiztechnik GmbH
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Wohnhaussanierung, Konsulent Karl Grufeneder
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IT-Concept Software GmbH/ Andreas Kragl
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blue energy Haus® in Allerheiligen i. M., Fa. KRÜCKL
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Amtsgebäude Münzbach, Marktgemeinde Münzbach
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Oyrermühle in Gutau „Grüner Strom“, Bmst. Ing. Karl Fürholzer
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PV Anlage am Firmengebäude Bmst. Ing. Karl Fürholzer
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Serverraumkühlung, Fa. Forstenlechner Installationstechnik GmbH
Zusatzinformationen zu den Projekten: HIER KLICKEN!
Anmeldung und Projekteinreichung der "ENERGIADE 2010"
LINK: http://www2.ctm.at/energiecard/energiade
Hier finden Sie die Ausschreibungskriterien: PDF
Energieberatung im Energiebüro Münzbach
Nächste Energieberatung findet am 5. September 2010 im Energiebüro Münzbach statt.
Anmeldungen unter 07264/45 55 21
E-mail: josef.reisinger@energieregion.org
Neue Förderaktion Photovoltaik-Anlagen 2009!!!!
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"INFORMATION"
Auftaktveranstaltung und Start des Projektes ENERGIECARD!
bei der Firma BAUMANN/GLAS/1886 GmbH am 9. Juli 2009.
Uhrzeit 19.30
„Wir fordern dieses zukunftsweisende Projekt als wesentlichen Beitrag zur Energieunabhängigkeit, zur Entlastung der Umwelt und zur Sicherung der Arbeitsplätze in unserer Region!"
Erwin Gattringer, GF GASOKOL
Projektdetails....
E-GEM Abschlussveranstaltung in Saxen bei der Firma Gasokol am 8. Mai 2009.

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